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Zu einem warmen Kleidungsstück
Weil du zuerst im Mutterarm
uns hast getragen, weich und warm
weil du manch kalte Winternacht
dich um den süßen Schlag gebracht,
um in des weichen Bettleins Ruh
die Kinderlein zu decken zu, -
so mögst du heute uns vergönnen,
obwohl wirs nicht vergelten können,
dass für den Winter in der Stille
wir bringen eine warme Hülle,
um dich in ihren weichen Falten
an kalten Tagen warm zu halten.
Nimms freundlich! Sei nicht eingedenk,
dass so prosaisch das Geschenk;
denk dass schon oft die Liebe lieh
der Prosa ihre Poesie.
Ottilie Wildermuth 1817 - 1877
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Die Christblum blüht in Wintertagen
Die Christblum
blüht in Wintertagen ...
Ottilie Wildermuth
Kein Blümchen blüht im Garten mehr
Kein Blümchen
blüht im Garten mehr ...
Ernst Anschütz
Zu einem Schlafrock
Das scheint ein
schläfrig Angedenken ...
Ottilie Wildermuth
Zu einem
Kleide
Lass du nur in Samt
und Seiden ...
Ottilie Wildermuth
Zu einem warmen Kleidungsstück
Weil du zuerst im
Mutterarm ...
Ottilie Wildermuth

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