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Verkündigung
Da sitzet sie, mit andern Blumen spielend,
Knospe der Rose,
Noch nicht den Strahl der Gottheit in sich fühlend,
Der bald des Himmels Füll ihr weckt im Schoße;
Doch ahnt es schon das Blümelein, das sie liebt,
Blickt süß betrübt,
Die Blume ahnets, die sie trägt am Herzen,
Verblühet schnell in wonniglichen Schmerzen.
Bald aber senkt auf strahlendem Gefieder
Der Engel sich herab, o selge Stunde!
Bringt ihr die Kunde,
Und betend sinkt die Gottgeweihte nieder;
Ein Strahl des Himmels zuckt durch ihre Glieder.
Die Knospe reift zur Paradiesesfülle;
Doch sie erhebet sich in Demut wieder:
"Ich bin die Magd, Herr! es gescheh dein Wille!"
Justinus Kerner 1786 - 1862
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Die Hirten
Hirten wachen im Feld
...
Peter Cornelius
Am Weihnachtstag
Still ist die Nacht;
in seinem Zelt geboren ...
Annette von
Droste-Hülshoff
Idylle
Maria unterm
Lindenbaum ...
Gustav Falke
Bethlehem
Aus voller
Silberschale ...
Richard Zoozmann
Christnacht
Der Engel der
Verkündigung ...
August von Platen
Heilige Nacht
So ward der Herr
Jesus geboren ...
Ludwig Thoma
Nun singen wir das schöne Lied
Nun singen wir das
schöne Lied auf Gottes weiter Erde ...
Heinrich Bone
An der Krippe
Kleiner Knabe,
großer Gott ...
Angelus Silesius
Maria und Jesus
Holder strahlet das
Auge dir ...
Johann Gottfried Herder
Schlafendes Jesuskind
Sohn der Jungfrau,
Himmelskind! Am Boden ...
Eduard Mörike
Die Krippe
Was ist das doch ein
holdes Kind ...
Luise Hensel
Verkündigung
Da sitzet sie, mit
andern Blumen spielend ...
Justinus Kerner
Die
Hirten
Himmels Botschaft
ist erklungen ...
Max von Schenkendorf
Der Hirtenknabe von Bethlehem
In jener Nacht, die
den ewigen Tag ...
Eduard von Schenk
Der Baum in der Wüste
Als Maria mit dem
Kinde ...
Franz von Pocci
Maria und das Milchmädchen
Maria kam auf ihrer
Flucht ...
Alois Schreiber

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