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Weihnachten
Liederklänge, Lichtgefunkel,
Frühling in der Winternacht,
Warum nicht in j e d e s Dunkel
Bahnt Ihr Euren Weg mit Macht?
Warum wollt Ihr nur die Reichen,
Der Gesunden Freude sein?
Warum fällt nicht auf des bleichen
Elends Antlitz Euer Schein? -
Erbarmt Euch der niedern, unfreundlichen Fenster
Und bannet die kauernden, finstern Gespenster
Hinweg von den Stufen!
Erbarmt Euch der Armen, der Kranken, der Bösen, -
Durch Liebe und Freude die Welt zu erlösen,
Seid Ihr ja berufen! -
Oder galt des heut Gebornen
Liebe denen nicht zumeist,
Die der Hochmut die Verlornen
Heut so wie damals heißt? -
Die mühselig und beladen,
Lud er liebend zu sich ein,
Keiner schien ihm seiner Gnaden
Zu gering und zu gemein! -
Weh, wenn Ihr, die noch seinen Namen Ihr führet,
Vom Geist seiner suchenden Liebe nichts spüret
Tiefinnen im Herzen!
Die Lieder verklingen, bald seif Ihr im Dunkeln
Und tastet und tastet - doch nimmermehr funkeln
Euch Augen und Kerzen! -
Aber nicht in weiten, hellen
Sälen gebt der Not ein Fest!
Überschreitet ihre Schwellen,
Sucht sie, die sich finden lässt!
Nicht mit edlen Gönnermienen
Sollt Ihr auf die Armen sehn:
Eure Brüder ehrt in ihnen,
Wenn sie auch in Lumpen gehn. -
Schaut mutig hinein in dunkelsten Gründe
Und zittert nicht, wenn Euch die Blicke der Sünde,
Der zischenden, trafen:
In jenen e r w e c k t e die Not die Dämonen,
Die heimlich in jeglicher Menschenbrust wohnen,
- Die E u r i g e n s c h l a f e n. -
Wehe! wer da schilt und tadelt!
Aber selig, wer da liebt!
Liebe sühnt und Liebe adelt
Den, der nimmt, und den, der gibt!
Liebe kann nicht ruhn noch rasten,
Liebe überbrückt und eint,
Bis sich finden, die sich hassten,
Und zum Freunde wird der Feind! -
S i e lässt auch das Wort, das die Engel gesungen,
Das durch die Jahrhunderte mahnend gedrungen,
Einst Wirklichkeit werden:
Wenn keiner mehr hungert und keiner mehr weinet
In Angst und Verzweiflung, dann endlich erscheinet
Der Frieden auf Erden! - -
Wilhelm Langewiesche 1866 -
1934
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Weihnachtsgesang aus Poggfred
In Poggfred bin ich,
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Detlev von Liliencron
Das Vöglein auf dem Weihnachtsbaum
Ich hatt ein
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Christabends Neige
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Weihnachtslied
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Weihnachten
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Das Christkind in der Fremde
Ich habe bei
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Zu
Weihnachten
So kommst du in mein
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Christabend
Wie die hellen
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Max von Schenkendorf
Weihnachtsspaziergang
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Zum Christkindchen
Was soll uns das
Christkindchen bringen ...
Adolf Kolping
Das Kölner Dombild
Es öffnen sich
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Eberhard von Groote
Weihnacht
Ob hoch, ob nieder
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Ludwig Anzengruber
Weihnachten
Liederklänge,
Lichtgefunkel, Frühling in der Winternacht ...
Wilhelm Langewiesche
Christtag
Die alten
Klänge hör ich wieder schallen ...
Josef Viktor von
Scheffel
Am Weihnachtsabend
Hörst du den Ruf
der Glocke ...
Albrecht Graf Wickenburg
Weihnachtsfreude
Der Winter ist
gekommen ...
Robert Reinick

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