| |
Christtag
Die alten Klänge hör ich wieder schallen,
des Gottessohns Verherrlichung geweiht,
zu feiern jene gnadenreiche Zeit,
wo er als Mensch Erlösung bracht uns allen.
Und wieder tret ich in des Domes Hallen,
die enge Brust, sie wird mir wieder weit;
die ganze Jugend schau ich wie erneut,
verkläret von des Glaubens milden Strahlen.
O tönet weiter, volle Friedenslieder!
Tönt in die Brust die alte Ruhe wieder,
ruft mir der Kindheit ersten Sinn zurück!
Und will er mich auch nimmer frisch durchglühen,
will er erlöschen in des Lebens Mühen,
so mahnt mich doch an das verklungne Glück! -
Josef Viktor von Scheffel 1826 -
1886
|
|
Weihnachtsgesang aus Poggfred
In Poggfred bin ich,
Schnee liegt rings umher ...
Detlev von Liliencron
Das Vöglein auf dem Weihnachtsbaum
Ich hatt ein
Vöglein, das war wunderzahm ...
Hermann von Schmid
Christabends Neige
Die laute Lust
verhallte nach und nach ...
Helene von Engelhardt
Weihnachtslied
Nun ist die liebe
Weihnachtszeit ...
Felix Dahn
Weihnachten
O heilge Nacht,
ersehnt in Kinderträumen ...
Anton Joseph Ohorn
Das Christkind in der Fremde
Ich habe bei
Becherschimmer ...
Moritz von Strachwitz
Zu
Weihnachten
So kommst du in mein
altgewordnes Leben ...
Gustav Kühne
Christabend
Wie die hellen
Lichter scheinen ...
Max von Schenkendorf
Weihnachtsspaziergang
Täglich fast
aus meines Dorfes Frieden ...
Otto Ernst
Zum Christkindchen
Was soll uns das
Christkindchen bringen ...
Adolf Kolping
Das Kölner Dombild
Es öffnen sich
die Flügel weiter Pforten ...
Eberhard von Groote
Weihnacht
Ob hoch, ob nieder
wir geboren ...
Ludwig Anzengruber
Weihnachten
Liederklänge,
Lichtgefunkel, Frühling in der Winternacht ...
Wilhelm Langewiesche
Christtag
Die alten
Klänge hör ich wieder schallen ...
Josef Viktor von
Scheffel
Am Weihnachtsabend
Hörst du den Ruf
der Glocke ...
Albrecht Graf Wickenburg
Weihnachtsfreude
Der Winter ist
gekommen ...
Robert Reinick

|