Lob der Tanne / Weihnachtsgedicht.de     
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Motiv: Weihnachtsbaum          





Lob der Tanne


Der schöne Wald, der grüne Wald
Lässt wachsen Bäume mannigfalt:
Gewaltig, sondergleichen
Stolzieren unsre Eichen;
Doch ihre Frucht ist herb und klein -
Drum sag’ ich nein und aber nein
Ich lobe mir was andres.

Die Ulme hebt sich hoch und kühn,
Die Buche treibt ein saftig Grün,
Ehrwürd’ge Bärte hangen
Am Birkenbaum wie Schlangen,
Doch ihre Frucht ist winzig klein -
Drum sag’ ich nein und aber nein!
Ich lobe mir was andres.

Wie Honigsüß ist Lindenduft
Beim leisen Hauch der Sommerluft;
Auch tut mich oft ergötzen
Des Eschenlaubes Schwätzen.
Allein, allein - was nützt mir das?
Ich wünsche mir auch sonst noch was,
Ich lobe mir was andres.

Der Ahorn mit dem Fingerblatt,
Die Weide mit den Kätzchen glatt,
Wie Silber anzuschauen,
Die Erle auch, die grauen,
Und alle Bäume her und hin
Sind schön - doch nicht nach meinem Sinn -
Ich lobe mir was andres.

Im ganzen, weiten Waldesraum
Die Krone ist der Tannenbaum,
Wächst auf wie schlanke Kerzen,
Ist grün im Mai und Märzen,
Sein Schatten dunkel, licht und kühl;
Und treibt der Wind sein kosend Spiel,
Webt’s heimlich durch den Wipfel.

Und einmal jährlich zieht er aus,
Vom Walde her in unser Haus:
Dann naht sich sacht und leise,
Gar wundersamerweise,
Das wonnige Christkindelein
Und segnet alle Zweigelein -
Heida, das wird ein Leben!

Da wächst und winkt uns Frucht an Frucht,
Von allen Fluren aufgesucht,
Von allen, allen Arten,
Der Baum erblüht zum Garten!
Was Aug’ und Herz ergötzen kann,
Das ist in vollster Hülle dran,
Vom Fuße bis zum Gipfel.

Zu übersehn die Herrlichkeit
Sind hundert Lichtlein gleich bereit,
Die alles übermalen
Mit goldnen Sonnenstrahlen.
Das Aug’ verträgt den Schimmer kaum -
O, sei gepriesen, edler Baum,
Und der dich so gesegnet!

Friedrich Wilhelm Grimme 1827 - 1887


Des Armen Christbäumchen

O Mutter, was hab’ ich ein Bäumchen gesehn ...
Heinrich Bone

Zu Weihnachten

Das ist der liebe Weihnachtsbaum ...
Victor Blüthgen

Christbaum

Hörst auch du die leisen Stimmen ...
Ada Christen

Die Weihnachtsbäume

Nun kommen die Weihnachtsbäume ...
Gustav Falke

Der Traum

Ich lag und schlief; da träumte mir ...
Hoffmann von Fallersleben

An der Straßenecke

An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge ...
Jakob Loewenberg

Das Tannenbäumchen

Im Wald, unter hohen Buchen versteckt ...
Jakob Loewenberg

Das Weihnachtsbäumlein

Es war einmal ein Tännelein ...
Christian Morgenstern

Der Weihnachtsbaum

Schön ist im Frühling die blühende Linde ...
Heinrich Seidel

Christbaum

Der Winter ist ein karger Mann ...
Friedrich Wilhelm Weber

Der erste Weihnachtsbaum im eigenen Heim

Du warst mir heilig immer ...
Ernst Scherenberg

Der letzte Weihnachtsbaum

Jetzt lösch’ ich den jährlichen Weihnachtsbaum ...
Leopold Schefer

Tannen

Der Birschgang führte mich ins Tal ...
Alexander Graf von Württemberg

Der Christbaum im März

Rings umhaucht von Frühlingslüften ...
Albert Moeser

Das Tannenbäumchen

Du dort in der Waldeskluft ...
Karl Gottfried Ritter von Leitner

Der Weihnachtsbaum

Ihr steht am lichten Weihnachtsbaum ...
Hermann Rollet

Heiliger Abend

Der Pfarrturm, der alte, treu hält er die Wacht ...
Ferdinand Avenarius

Den Lichtgenossen

Hundert Kerzen trägt die Fichte ...
Hanns von Gumppenberg

Der Christbaum

Gott in der Höh’ allein sei Ruhm und Ehre ...
Franz von Pocci

Heiliger Baum

Heiliger Baum, paradiesischem Boden entsprossen ...
Karl Gerok

Weihnachten

Ein Bäumlein grünt im tiefen Tann ...
Martin Greif

Der schönste Baum

Sag’ an, wie heißt der schönste Baum ...
Karl Gerok

Lob der Tanne

Der schöne Wald, der grüne Wald ...
Friedrich Wilhelm Grimme

Christbaum

Wie schön geschmückt der festliche Raum ...
Peter Cornelius

Weihnachtsgruß

Da steh’n wir wieder vor den Opferflammen ...
Peter Rosegger









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