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Heiliger Baum
Heiliger Baum, paradiesischem Boden entsprossen,
Hast du denn wieder die flammenden Blüten erschlossen?
Haben bei Nacht Engel dich wiedergebracht
Sündigen Erdengenossen?
Heiliger Baum, uns vom himmlischen Vater entzündet,
Dass er in Liebe die Kinder des Höchsten verbündet!
Grünender Reis mitten im Schnee und Eis,
Das uns den Frühling verkündet!
Heiliger Baum, so verbreite die duftenden Äste
Wieder durch, niedrige Hütten und stolze Paläste,
Lade herein in den entzückenden Schein
Tausend beseligte Gäste!
Kommet, ihr Kinder, ihr seid ja vor allen erkoren!
Tretet herein zu den leuchtend geöffneten Toren!
Freut euch des Herrn, sieht er die Kleinen doch gern,
Der als ein Kind ist geboren.
Kommet, ihr alten, gedenket verklungener Wonnen,
Kommt, in der Freude der Kleinen euch selber zu sonnen,
Grün ist der Baum, doch wie ein goldener Traum,
Ach, ist die Jugend verronnen!
Kommet, ihr Armen, den König der Liebe zu grüßen;
Ward er doch arm, um den Armen ihr Los zu versüßen;
Hirten vom Feld kamen, von Engeln bestellt,
Sanken dem Kindlein zu Füßen.
Kommet, ihr Reichen, und habt ihr den Baum euch behangen,
Lasset ein Bäumchen für Witwen und Waisen noch prangen!
Seliger ist - lernt es vom heiligen Christ -
Geben als Gaben empfangen.
Kommet, ihr Weisen, und folget dem strahlenden Sterne!
Werdet mit Kindern zu Kindern, so führt er euch gerne,
Wie er die Spur zeigte nach Bethlehems Flur
Pilgernden Weisen von ferne.
Kommet, ihr Heiden, heran von entlegenen Gestaden!
Kommet und sonnt euch im Lichte der göttlichen Gnaden,
Unter dem Baum ist noch für Tausende Raum,
Alles, was Mensch, ist geladen!
Heilige Tanne! - Die Eiche der heidnischen Alten
Stürzte, vom Beil des Apostels der Deutschen gespalten;
Aber dein Grün soll noch Jahrtausende blühn!
Amen! Der Höchste wirds walten!
Karl Gerok 1815 - 1890
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Des Armen Christbäumchen
O Mutter, was
hab ich ein Bäumchen gesehn ...
Heinrich Bone
Zu Weihnachten
Das ist der liebe
Weihnachtsbaum ...
Victor Blüthgen
Christbaum
Hörst auch du
die leisen Stimmen ...
Ada Christen
Die Weihnachtsbäume
Nun kommen die
Weihnachtsbäume ...
Gustav Falke
Der Traum
Ich lag und schlief;
da träumte mir ...
Hoffmann von
Fallersleben
An der Straßenecke
An der
Straßenecke, in der Häuser Gedränge ...
Jakob Loewenberg
Das Tannenbäumchen
Im Wald, unter hohen
Buchen versteckt ...
Jakob Loewenberg
Das Weihnachtsbäumlein
Es war einmal ein
Tännelein ...
Christian Morgenstern
Der
Weihnachtsbaum
Schön ist im
Frühling die blühende Linde ...
Heinrich Seidel
Christbaum
Der Winter ist ein
karger Mann ...
Friedrich Wilhelm Weber
Der erste Weihnachtsbaum im eigenen Heim
Du warst mir heilig
immer ...
Ernst Scherenberg
Der letzte Weihnachtsbaum
Jetzt
lösch ich den jährlichen Weihnachtsbaum ...
Leopold Schefer
Tannen
Der Birschgang
führte mich ins Tal ...
Alexander Graf von
Württemberg
Der Christbaum im März
Rings umhaucht von
Frühlingslüften ...
Albert Moeser
Das Tannenbäumchen
Du dort in der
Waldeskluft ...
Karl Gottfried Ritter von
Leitner
Der
Weihnachtsbaum
Ihr steht am lichten
Weihnachtsbaum ...
Hermann Rollet
Heiliger Abend
Der Pfarrturm, der
alte, treu hält er die Wacht ...
Ferdinand Avenarius
Den Lichtgenossen
Hundert Kerzen
trägt die Fichte ...
Hanns von Gumppenberg
Der Christbaum
Gott in der
Höh allein sei Ruhm und Ehre ...
Franz von Pocci
Heiliger Baum
Heiliger Baum,
paradiesischem Boden entsprossen ...
Karl Gerok
Weihnachten
Ein Bäumlein
grünt im tiefen Tann ...
Martin Greif
Der
schönste Baum
Sag an, wie
heißt der schönste Baum ...
Karl Gerok
Lob der Tanne
Der schöne
Wald, der grüne Wald ...
Friedrich Wilhelm Grimme
Christbaum
Wie schön
geschmückt der festliche Raum ...
Peter Cornelius
Weihnachtsgruß
Da stehn wir
wieder vor den Opferflammen ...
Peter Rosegger

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