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Weihnachtslied
Die Winde brausen und tosen
über Heide und See;
im Garten die Christrosen
blühn heimlich unter dem Schnee;
heimlich, wie in den Bäumen
es leise treibt und drängt;
heimlich wie süßes Träumen,
das dämmernd den Sinn umfängt,
wenn aus der Luft, der klaren,
Weihnachtsgeläute schwebt,
als hätten vor vielen Jahren
schon einmal wir gelebt, -
als hätte unsre Lippe
schon damals das alte Lied
gesungen, als vor der Krippe
wir weinend niedergekniet; -
als hätten wir selber gesehen
des Sternes leuchtendes Licht
über der Hütte stehen, -
und Mariens reines Gesicht, -
und die Strahlen, welche flirrten
um des Kindes blondlockiges Haar, -
und die Könige und die Hirten -
und der Engel jauchzende Schar.
Marx Möller 1868
1921
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Weihnachtslied
Vom Himmel in die
tiefsten Klüfte ...
Theodor Storm
Weihnachtsabend
Die fremde Stadt
durchschritt ich sorgenvoll ...
Theodor Storm
Nun wandelt auf verschneiten Wegen
Nun wandelt auf
verschneiten Wegen ...
Victor Blüthgen
Weihnachtsglocken
Weihnachtsglocken,
wieder, wieder ...
Richard Dehmel
Weihnachten
Markt und
Straße stehn verlassen ...
Joseph von Eichendorff
Weihnachtswunder
Durch den
Flockenfall ...
Gustav Falke
Weihnachten in Ajaccio
Reife Goldorangen
fallen sahn wir heute, Myrte blühte ...
Conrad Ferdinand Meyer
Weihnachtslied
Die Winde brausen und
tosen ...
Marx Möller
Weihnachtslied
Lieblich wieder durch
die Welt ...
Johannes Trojan
Weihnacht
Die Welt wird kalt,
die Welt wird stumm ...
Ernst von Wildenbruch
Weihnacht
Ein
"Weihnachtslied!" wie manches ward gesungen ...
Alfred Beetschen

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