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Christnacht
Durch die Fenster seh ichs flimmern,
Grün und Gold und Kerzenschein,
Jauchzend hör ich durch die Laden
Helle Kinderstimmen schrein.
Schmetternde Posaunen schallen
Von dem Kirchturme herab:
Lobt den Vater in der Höhe,
Der der Welt das Kindlein gab!
Herz, mein Herz, wie bist du selig?
Herz, mein Herz, und so allein?
Unsre Gaben, unsre Wünsche,
Dürfen wir sie keinem weihn?
Eine weiß ich wohl zu finden,
der ich vieles gönnen mag;
Offen steht mir ihre Pforte,
Und es kennt mich ihr Gemach.
Aber in dem stillen Hause
Brennt kein festlich helles Licht,
Und im schwarzen Wochenkleide
Sitzt sie da und freut sich nicht.
Ach, ihr ist er nicht geboren,
Der in dieser selgen Nacht
Freud und Fried und Wohlgefallen
Hat zu uns herab gebracht.
Seine Liebe, seine Leiden
Dringen nicht zu ihr hinein!
Über ihre zarte Seele
Herrschet ein Gesetz von Stein.
Wilhelm Müller 1794 -
1827
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Der armen Kinder Weihnachtslied
Hört,
schöne Herrn und Frauen ...
Otto Julius Bierbaum
Zigeuners Weihnachten
Durch das Dunkel des
Waldes überm Tannenreis ...
Georg Busse-Palma
Des fremden Kindes heiliger Christ
Es läuft ein
fremdes Kind ...
Friedrich Rückert
Christabend
Christabend
wars. Ich träume durch die Gassen ...
Hugo Salus
Weihnachtabend
Hell prangt des
Zimmers weiter Raum ...
Heinrich Zeise
Der Großmutter Weihnachtsabend
Großmutter
lauscht dem Klang der Weihnachtsglocken ...
Helene von Engelhardt
Christnacht
Mit Schnee und Reif,
so ist sie nun gekommen ...
Adolf von Wilbrandt
Weihnachts-Resignation
Willkommen denn vor
allen Tagen ...
Richard Schmidt Cabanis
Weihnacht
Ganz leise in der
Heiligen Nacht ...
Albert Traeger
Ein Schicksal
Das Meer geht hoch,
der Christabend graut ...
Albert Möser
Der kleine Leo
Am Tag der Weihnacht,
wo den andern Kindern ...
Robert Hamerling
Zu Weihnachten
Weihnachtsfest ist
wiederkommen ...
Julius Mosen
Christnacht
Durch die Fenster seh
ichs flimmern ...
Wilhelm Müller
Weihnachtssang
Alte Zeit,
schöne Zeit ...
Günther Walling
Weihnachten
Am heilgen
Christtagabend ...
Franz Grillparzer
Am Weihnachtsabend
Stehst du freundlich
wieder offen ...
Ida Gräfin
Hahn-Hahn
Vor Weihnachten
An der Ecke steht ein
ganzer Schwarm ...
Ludwig Jacobowski
Und balde kommt der Weihnachtsmann
Und war mein Leben
dunkel ...
Hedwig Kiesekamp
Weihnachtsbescherung
Am Weihnachtsfest
folgt ich der alten Sitte ...
Ludwig Müffelmann
Gedichte:
1 bis
20 ,
21
bis 21

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