Motiv: Religiöses Weihnachtsgedicht / Weihnachtsgedicht.de     
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Motiv: Religiöse Weihnachtsgedichte          



Religiöse Weihnachtsgedichte und Weihnachtslieder

Solo Dios basta

Zwischen Gott und Welt noch ...
Adolf Kolping

Uns ist ein Kind geboren

Uns ist ein Kind geboren ...
Franz Alfred Muth

Das Kind beim Jesuskinde

Süße Mutter, sei gegrüßet ...
Luise Hensel

Der Friedenskönig

Der Friedenskönig kommt heran ...
Johann Gottfried Herder

Halleluja

Halleluja! die Zeit ...
Friedrich Gottlieb Klopstock

Die Geburt des Heilands

Uns ward heut ein Kind gegeben ...
Friedrich Leopold von Stolberg

Die Zeit, sie war erfüllt

Die Zeit, sie war erfüllt. Es lag die Nacht ...
Friedrich Adolf Krummacher

Simeon

Herr, ich kann in Frieden fahren ...
Max von Schenkendorf

Simeon und Anna

Sie hatten lange auf das Heil gehofft ...
Hans Eschelbach

Das Wiegenlied der Mutter Gottes

Maria und Joseph ...
Hedwig Dransfeld

Der Knabe Jesus

Gar eines schönen Tages gingen ...
Karl Simrock

Die Weihnachtsfeier

Was hat den Balsam deiner Wunde ...
Nikolaus Lenau

Das Weihnachtslied

Seit Gott erschuf das Reich der Klänge ...
Peter Rosegger


Gedichte: 1 bis 20 , 21 bis 40 , 41 bis 53

Uns ist ein Kind geboren

Uns ist ein Kind geboren,
Ein Sohn ist uns geschenkt,
Ohn’ den die Welt verloren,
Im elend blieb versenkt.
Er ließ die tausend Sterne,
Die er in Bahnen lenkt.
Nun kommt von nah und ferne,
Ein Kind ist uns geschenkt!

Da nahen von den Sternen
Die Engel wundersam,
Damit wir Menschen lernen,
Wozu der Heiland kam.
Sie mahnen: "Gott die Ehre,
Die ihm die Welt versagt!"
Sie flehen: "Herr, beschere
Ruh’ dem, der elend klagt!"

Da nahet von den Auen
Der frommen Hirten Schar,
Das Wunderkind zu schauen,
Des Name "Wunderbar".
Sie bringen ihre Gaben
Dem Kinde liebereich ,
Und heil’ge Wonne haben
Vom Kinde sie sogleich.

Da nahen aus der Ferne
Bald auch der Könige drei;
Geführt vom Wundersterne
Ziehn gläubig sie herbei.
Sie knien und sie finden
Das Licht trotz Nacht und Wind.

O, nahen wir doch alle,
Noch ist so mild das Kind,
Eh’ mit Posaunenschalle
Der Richter, nicht mehr lind.
O nahen wir doch alle
Und seien wir nicht blind,
Da wir zur Himmelshalle
Vom Kind geladen sind.

Franz Alfred Muth 1839 - 1890








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