Weihnachtsgesang / Weihnachtsgedicht.de     
Impressum
 
   Weihnachten
   Weihnachtsbaum
   Weihnachtsmann & Co
Weihnachtsgedichte   
   Weihnachtsgeschichte
   Die Heiligen drei Könige
   Heilige Nacht
   Christkind & Engel
   Weihnachtsgedanken
   Weihnachtsgeschichten
   Mundart
   Trauriges
   Religiöses
   Weihnachtssprüche
   aus dem Volksmund
   Weihnachtsgrüße

  Xmas im Internet

Motiv: Religiöse Weihnachtsgedichte          





Weihnachtsgesang


Der Herr des Himmels sprach vom Sternenthrone:
"Erfüllt sei nun der Rat der Ewigkeit;
Auf Erden soll sich in dem Himmelssohne
Die höchste Huld enthüllen in der Zeit."

Da naht der Lenz: "O wolle mir vertrauen,
Wann er das Licht erblickt, das Gotteskind;
Ich will es legen auf die blum’gen Auen
Und fächeln mit den Lüften süß und lind."

"Die weichen Blumen sollen sich verschlingen
Zur Wiege ihm von fürstlich lichter Pracht;
In Schlummer soll der Vögel Lied ihn singen,
Der bald als schönster Frühling uns erwacht."

"Auf Erden sei der Heiland froh empfangen" -
Beginnt darauf der Sommer voller Glut -
"Wenn in dem dunklen Grün die Rosen prangen,
So weiß wie Lilien und so rot wie Blut.

Die schönsten Rosenblüten will ich pflücken,
Und winden ihm der Freude duft’gen Kranz;
Dem Friedensfürsten sollen hold sie schmücken
Das heil’ge Haupt als würd’ger Herrscherkranz."

"Wenn reich des Himmels Segen dort auf Erden -
So rief der Herbst - "in Früchten sich erfüllt,
Mag wohl der Gottessohn geboren werden,
Der aller Sehnsucht Frucht der Welt enthüllt."

"Ich biete ihm das reine Gold der Ähren,
Kredenze ihm der Trauben Purpurmost;
Denn dankbar freudig soll die Erde nähren
Den Himmelsgast mit ihrer besten Kost."

Noch spricht der Herr kein Wort, er scheint zu sehen,
Ob nicht der Winter auch zu hören sei;
Der aber bleibt, wie stumm, zur Seite stehen;
Da winkt der Herr den Zögernden herbei.

"Was schweigst du, Winter? Bist du im Gemüte
So kalt und frostig wie dein Schneegewand,
Dass dich der fromme Eifer nicht entglühte,
Den deiner Brüder warmes Herz empfand?"

"Wenn jemals, muss ich jetzt es, Gott, beklagen,
Dass ich der Winter bin, so rau und wild!
Wie könnte ich den Streit mit jenen wagen?
Nicht Frucht, noch Blumen trägt ja mein Gefild."

"Wie könnte ich den Ehren Kranz verlangen?
Er welket mit in meiner kalten Hand!"
"Und dennoch wird des Himmels Sohn empfangen
Zur Winterzeit, wenn Lust und Leben schwand."

"An meiner Brust wird er im Froste liegen,
Mein eis’ger Atem mehren seine Not!"
"Ihn lehrt dies Leid einst größer Leid besiegen,
Der Menschen Undank, bittren Schmerz und Tod."

"Ich kann ihn nicht in sanfter Wiege pflegen,
Nur betten auf die Fluren öd und kahl!"
"Auf Stein muss einst das Haupt zum Schlaf er legen.
Auf hartes Holt zur letzten Todesqual."

"Wohl keine Rosen wird er bei mir finden,
Nur scharfe Dornen an dem dürren Strauch."
"Aus Dornen soll er sich die Krone winden,
Die ihn erhebt nach königlichem Brauch."

"Und keine süßen Früchte kann ich geben,
Mir reift kein Korn, mir quillt kein süßer Wein."
"Der Qual des Hungers wird er widerstreben,
Mit Essig stillen seines Durstes Pein."

"Wenn streng du waltest, wird das Heil geboren,
O Winter, in gebenedeiter Nacht;
Und wurdest du zur Ehrenzeit erkoren,
Verdunkelst du, was stolz die Brüder macht."

"Ein Frühling wird in deinem Frost erblühen,
Dem seine Blumen nie der Sturm verweht,
Von ihren Blüten wird der Himmel glühen,
Wenn selber seiner Sterne Glanz verweht."

"Und eine Rose wird dem Schnee erstrahlen,
Wie keine je das Auge ward gewahr,
Die Dornen schwinden und die finstern Qualen
In ihrem Schimmer rein und wunderbar."

"Der Ähren Gold, der Purpursaft der Trauben,
Sie werden Schatten deiner Frucht nur sein,
Denn reifen wirst du dem beglückten Glauben
Des ew’gen Lebens Brot, der Liebe Wein."

"In deinem Schoße wird die Zukunft sehen
Das Heil der Zeit, den Sohn der Ewigkeit:
Die Palme werden denn dir zugestehen,
Wie freudig! Sommer, Herbst und Frühlingszeit."

Edmund Dorer 1831 - 1890


Lobt Gott, ihr Christen alle gleich

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich ...
Nicolaus Hermann

Weihnacht

O Nacht des Mitleids und der Güte ...
Nikolaus Lenau

Friede auf Erden

Da die Hirten ihre Herde ...
Conrad Ferdinand Meyer

Weihnacht

Es tönt herüber - weit her, weit her ...
Ernst von Wildenbruch

Das Kind von Bethlehem

Zu Bethlehem geboren ...
Friedrich Graf von Spree

Weihnachtskantate

Heil der erkornen - wieder gebornen ...
Karl Stelter

Zu Weihnachten

Und wieder ist der Tag erschienen ...
Gerhard von Amyntor

Zur Weihnachtszeit

Kein Engel stieg vom Himmel mehr ...
Julius Sturm

Weihnachtsgesang

Der Herr des Himmels sprach vom Sternenthrone ...
Edmund Dorer

Weihnachtslied

In Todesschatten wallte ...
August Stöber

Weihnachtslied

Empor zu Gott mein Lobgesang ...
Friedrich Adolph Krummacher

Weihnachtslied

Des Ewigen und der Sterblichen Sohn ...
Friedrich Gottlieb Klopstock

Weihnachtslied

Als unser Herr zur Erde kam ...
August Mahlmann

Ehre sei Gott in der Höhe

Ehre sei Gott in der Höhe! Der Herr ist geboren ...
August Hermann Niemeyer

Christlied

Vom Himmel kam der Engel Schar ...
Martin Luther

Gloria in exelsis Deo

Allein Gott in der Höhe sei Ehr ...
Nikolaus Decius

Dein König kommt!

Dein König kommt in niedern Hüllen ...
Friedrich Rückert

Maria

Maria, Hohe, Reine ...
Wilhelm Kreiten

Bethlehem

Dir, kleines Bethlehem, erklang ...
Friedrich Adolf Krummacher

Sei gegrüßt

Sei gegrüßt, die auserkoren ...
Friedrich Leopold Graf zu Stolberg


Gedichte: 1 bis 20 , 21 bis 40 , 41 bis 53








Weihnachtsgedicht.de
copyright © 2007, camo & pfeiffer



Weihnachtsgedicht.de - Text: Weihnachtsgesang