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Heiligste Nacht
O heiligste der Nächte,
in der Gott niederstieg,
in der er hat beendigt
jedweden Streit und Krieg, -
am Himmel stehen Sterne
und zeigten auf ein Haus,
da gingen zu der Stunde
die Engel ein und aus.
Und in geringer Krippe
lag da das edle Kind,
durch welches gläubge Menschen
vom Tod errettet sind.
Es freut sich an dem Knaben
der Hirten Lustgeschrei,
wir kennen unsern Heiland
und beten an dabei!
Horch, hörest du die Lieder?
Das sind die Engelchöre,
die ich in Weihnachtslüften
aus Himmelstiefen höre.
Ich hör es silbertönig
mit Kinderstimmen schallen:
"Friede" ertönts, "auf Erden
und an den Menschen Wohlgefallen."
O lichte, warme Strahlen
in kalter Winternacht!
Es wird uns aus dem Himmel
das Himmelskind gebracht.
Es freuen sich die Hirten
am himmlischen Geschenk
und bleiben seiner Ankunft
im Herzen eingedenk.
Konrad Ferdinand Meyer 1825 -
1898
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Heilige Nacht
Das Licht wird aus
dem Schloß der Nacht geboren ...
Gerhard von Amyntor
Am heiligen Abend
O heiliger Abend, mit
Sternen besät ...
Karl Gerok
Herein
Das Glöcklein
erklingt: Ihr Kinder, herein ...
Karl Gerok
Weihnachten bei den Großeltern
Heut abend, als wir
zu euch gingen ...
Jakob Loewenberg
Christnacht
Heilge Nacht,
auf Engelschwingen ...
Robert Prutz
Christnacht
Wieder mit
Flügeln, aus Sternen gewoben ...
Ferdinand von Saar
Weihnachtsstimmen
Unter tiefem Schnee
die Welt ...
Rudolf Bunge
Heilige Nacht
Heilge Nacht,
in der lobsingend ...
Georg Scheuerlin
In der heiligen Christnacht
Die heilge
Nacht schwebt nieder mild und klar ...
Katharina Diez
Am Weihnachtsabend
Mond und Sterne
friedlich scheinen ...
Albert Traeger
Die heilige Nacht
Dies ist die Nacht,
da mir erschienen ...
Kaspar Friedrich
Nachtenhöfer
Die
heilige Nacht
Sitzt an der Krippe
die Jungfrau fein ...
Hedwig Kiesekamp
Christkind kommt
Ihr Wolken, hemmt den
raschen Lauf ...
Franz Eichert
Heiligste Nacht
O heiligste der
Nächte ...
Konrad Ferdinand Meyer

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