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Heilige Nacht
Heilge Nacht, in der lobsingend
Engel ziehn mit lichten Kerzen,
Neig, o neige friedebringend
Nieder dich in unsre Herzen;
Neige dich zu allen Seelen,
die des Schmerzes Zähren streuen,
Die gebeugt von Schuld und Fehlen
Sich auf den Erlöser freuen;
Komm dem Frommen, menschlich Reinen
Die in Liebe hoffen, glauben;
Komm den Kindlein, lass die Kleinen
Schaun die lichtbegrenzten Lauben.
Nacht der Nächte, sei mit Gnaden
Bei den Reichen, bei den Armen;
Die Erkornen, die Verlornen,
Die noch irren und nicht finden
Führe zu dem Eingebornen,
Der ein Heiland ihren Sünden! -
Heilger Abend, werde Morgen,
Nun der Tag und geht zur Neige,
Dass der Stern, in dir verborgen,
Über unsrer Nacht entsteige:
Gläubig dann zu seinem Lichte -
Unter der Posaunen Dröhnen -
Flehn wir: Herr, nicht zum Gerichte, -
Komm in Gnade zum Versöhnen! -
Georg Scheuerlin 1802 - 1872
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Heilige Nacht
Das Licht wird aus
dem Schloß der Nacht geboren ...
Gerhard von Amyntor
Am heiligen Abend
O heiliger Abend, mit
Sternen besät ...
Karl Gerok
Herein
Das Glöcklein
erklingt: Ihr Kinder, herein ...
Karl Gerok
Weihnachten bei den Großeltern
Heut abend, als wir
zu euch gingen ...
Jakob Loewenberg
Christnacht
Heilge Nacht,
auf Engelschwingen ...
Robert Prutz
Christnacht
Wieder mit
Flügeln, aus Sternen gewoben ...
Ferdinand von Saar
Weihnachtsstimmen
Unter tiefem Schnee
die Welt ...
Rudolf Bunge
Heilige Nacht
Heilge Nacht,
in der lobsingend ...
Georg Scheuerlin
In der heiligen Christnacht
Die heilge
Nacht schwebt nieder mild und klar ...
Katharina Diez
Am Weihnachtsabend
Mond und Sterne
friedlich scheinen ...
Albert Traeger
Die heilige Nacht
Dies ist die Nacht,
da mir erschienen ...
Kaspar Friedrich
Nachtenhöfer
Die
heilige Nacht
Sitzt an der Krippe
die Jungfrau fein ...
Hedwig Kiesekamp
Christkind kommt
Ihr Wolken, hemmt den
raschen Lauf ...
Franz Eichert
Heiligste Nacht
O heiligste der
Nächte ...
Konrad Ferdinand Meyer

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