| |
Die heiligen drei Könige im Kölner
Dom
Auf stillen Felsenhöhn
Wir standen viele Nächte,
dort nach dem licht zu sehn
Vom künftigen Geschlechte.
Ein alt prophetisch Lied,
Es hat auch uns geklungen,
Hat unser Herz durchglüht
Und innig uns durchdrungen.
Da trieb es uns hinaus,
Zu wandern durch das Leben,
Die Ruh, den Hof, das Haus
Und alles dranzugeben.
Uns riefen von dem Herrn
Die Sagen und die Kunden,
Wir folgten seinem Stern,
Bis wir ihn selbst gefunden.
Maria, süßes Bild,
Wir könnens nie vergessen,
Wie du so fromm und mild
Am Krippelein gesessen.
Das folgt uns wie im Traum
Nach Köllen an den Rheine,
Füllt unsern Grabesraum
Mit seinem hellen Scheine.
Und wenn ein holdes Kind
Nach unserm Grabe ziehet,
Wenn treu und stillgesinnt
Sich Muttersorge mühet,
Dann fühlen wir die Lust
Aus alter Zeit sich regen,
Es zieht in manche Brust
Aus unserm Grab der Segen.
Der Myrrhen Bitterkeit,
Man kennt sie wohl im Leben,
Doch sollen drüber weit
Die Weihrauchwolken schweben.
Das Gold es ist die Treu
Im Leben wie im Sterben:
Solch edle Spezerei
Kann jeder hier erwerben.
Max von Schenkendorf 1783 -
1817
|
|
Die Könige
Drei Könige
wandern aus Morgenland ...
Peter Cornelius
Epiphanias
Die heiligen drei
König' mit ihrem Stern ...
Johann Wolfgang von
Goethe
Die heilgen drei Könige
Die heilgen
drei Könge aus Morgenland ...
Heinrich Heine
Die heiligen drei Könige
Die heiligen drei
Könige stehn vorm Haus ...
Otto Julius Bierbaum
Die heiligen drei Könige
Die heiligen drei
König mit ihrem Stern ...
Ludwig Ganghofer
Die heiligen drei Könige
Sie zogen auf
verschiednen Bahnen ...
Wilhelm Wackernagel
Die heiligen drei Könige im Kölner Dom
Auf stillen
Felsenhöhn ...
Max von Schenkendorf
Die heiligen drei Könige
Aus fernen Landen
kommen wir gezogen ...
August Wilhelm von
Schlegel

|