| |
Die heiligen drei Könige
Sie zogen auf verschiednen Bahnen
Und wollen doch zum gleichen Ziel;
Es waren hier entrollte Fahnen
Und dort und dort des Windes Spiel,
Und hier und dorten ging beladen
Der Troß mit Gaben für den Herrn:
Sie zogen auf verschiednen Pfaden
Und folgten doch demselben Stern.
Bis endlich auf ein Dach von Halmen
Der Stern sein letztes Licht ergoss,
Bei Hirtenliedern, Engelpsalmen
Sein treulich winkend Auge schloss.
Da war, da war das Ziel gefunden,
Da fanden auch die Pilger sich
Und dienten nun, in eins verbunden,
Dem gleichen Herrn demütiglich.
Und bittre Myrrhen hat der eine,
Der andre Weihrauch ihm gezollt,
Der dritte bracht ihm Edelsteine
Und Perlen dar und rotes Gold!
Und jedes Opfer nahm in Gnaden
Und jeden Priester sah er gern:
Sie kamen auf verschiednen Pfaden
Und dienten doch demselben Herrn.
Wilhelm Wackernagel 1808 -
1869
|
|
Die Könige
Drei Könige
wandern aus Morgenland ...
Peter Cornelius
Epiphanias
Die heiligen drei
König' mit ihrem Stern ...
Johann Wolfgang von
Goethe
Die heilgen drei Könige
Die heilgen
drei Könge aus Morgenland ...
Heinrich Heine
Die heiligen drei Könige
Die heiligen drei
Könige stehn vorm Haus ...
Otto Julius Bierbaum
Die heiligen drei Könige
Die heiligen drei
König mit ihrem Stern ...
Ludwig Ganghofer
Die heiligen drei Könige
Sie zogen auf
verschiednen Bahnen ...
Wilhelm Wackernagel
Die heiligen drei Könige im Kölner Dom
Auf stillen
Felsenhöhn ...
Max von Schenkendorf
Die heiligen drei Könige
Aus fernen Landen
kommen wir gezogen ...
August Wilhelm von
Schlegel

|