Motiv: Christliche Weihnachtsgedichte / Weihnachtsgedicht.de     
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Motiv: Religiöse Weihnachtsgedichte          



Religiöse Weihnachtsgedichte und Weihnachtslieder

Gebet zu dem ersehnten Heiland

Kommst du? kommst du? Licht der Heiden ...
Ernst Christoph Homburg

An den Messias

Wie soll ich dich empfangen ...
Paul Gerhardt

Der Trost der Welt

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt ...
Novalis

Liebster Jesu, sei willkommen

Liebster Jesu sei willkommen ...
Samuel Großer

Dem Jesuskind

Ermuntre dich, mein schwacher Geist ...
Johannes Rist

Halleluja

Wir singen Dir, Immanuel ...
Paul Gerhardt

An das Jesuskind

Ich steh’ an Deiner Krippe hier ...
Paul Gerhardt

Jesu, meine Freud’ und Lust

Jesu, meine Freud’ und Lust ...
Angelus Silesius

Morgenstern der finstern Nacht

Morgenstern der finstern Nacht ...
Angelus Silesius

Erklinge, Lied, und werde Schall

Erklinge, Lied, und werde Schall ...
Ernst Moritz Arndt

Fern im Osten wird es helle

Fern im Osten wird es helle ...
Novalis

Der Stern

Der du in der Nacht des Todes ...
Karl Johann Friedrich Spitta

Von der dreifachen Geburt des Herrn

Der die weite Welt erlösen ...
Max von Schenkendorf

Die Geburt Christi

Er geht und klopft an alle Herzen ...
Wilhelm Wackernagel

Bethlehem und Golgatha

O Christus, der Du in der Krippe ...
Friedrich Rückert

Zur heiligen Weihnacht

Es strebte aus der Nacht des Lebens ...
Adolf Kolping

Zum heiligen Christfest

Die Kirche, diese Mutter, diese beste ...
Adolf Kolping

Weihnachtslied

Kein Sternchen mehr funkelt ...
Clemens Brentano

Heilige Nacht

O heilige Nacht, o du selige Nacht ...
Ferdinand Heitemeyer

An das Jesuskind

Jesulein, ich liebe Dich ...
Hedwig Dransfeld


Gedichte: 1 bis 20 , 21 bis 40 , 41 bis 53

An den Messias

Wie soll ich dich empfangen?
Und wie begegn’ ich dir?
O aller Welt Verlangen,
Du meiner Seele Zier!
O Jesu, Jesu setze
Mir selbst die Fackel bei,
Damit, was dich ergetze,
Mir kund und wissend sei.

Dein Zion streut dir Palmen
Und grüne Zweige hin,
Und ich will dir in Psalmen
Ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen
In stetem Namen dienen,
So gut es kann und weiß.

Was hast du unterlassen
Zu meinem Trost und Freud’,
Als Leib und Seele saßen
In ihrem größten Leid?
Als mir das Reich genommen,
Da Fried’ und Freude lacht,
Bist du, mein Heil, gekommen
Und hast mich froh gemacht.

Ich lag in schweren Banden,
Du kommst und machst mich los;
Ich stund in Spott und Schanden,
Du kommst und machst mich groß,
Und hebst mich hoch zu Ehren,
Und schenkst mir großes Gut,
Das sich nicht lässt verzehren,
Wie ird’scher Reichtum tut.

Nichts, nichts hat dich getrieben
Zu mir vom Himmelszelt,
Als das geliebte Lieben,
Womit du alle Welt
In ihren tausend Plagen
Und großen Jammerslast,
Die kein Mund aus kann sagen,
So fest umfangen hast.

Das schreib dir in dein Herze,
Du herzbetrübtes Heer,
Bei welchem Gram und Schmerze
Sich häuft je mehr und mehr.
Seid unverzagt, ihr habet
die Hilfe vor der Tür:
Der eure Herzen labet
Und tröstet, steht allhier!

Ihr dürft euch nicht bemühen,
Noch sorgen Tag und Nacht,
Wie ihr ihn wollet ziehen
Mit eures Armes Macht.
Er kommt, er kommt mit Willen,
Ist voller Lieb’ und Lust,
All Angst und Not zu stillen,
Die ihm an euch bewusst.

Auch dürft ihr nicht erschrecken
Vor eurer Sünden Schuld.
Nein, Jesu will sie decken
Mit seiner Lieb’ und Huld!
Er kommt, er kommt, den Sündern
Zum Trost und wahren Heil,
Schafft, dass bei Gottes Kindern
Verbleib’ ihr Erb’ und Teil.

Was fragt ihr nach dem Schreien
Der Feind’ und ihrer Tück’?
Der Herr wird sie zerstreuen
In einem Augenblick.
Er kommt, er kommt, ein König,
Dem wahrlich alle Feind’
Auf Erden viel zu wenig
Zum Widerstande seind.

Er kommt zum Weltgerichte,
Zum Fluch dem, der ihm flucht,
Mit Gnad’ und süßem Lichte
Dem, der ihn liebt und sucht.
Ach komm! ach komm, o Sonne!
Und hol’ und allzumal
Zum ew’gen Licht und Wonne
In deinen Freudensaal.

Paul Gerhardt 1607 - 1676








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