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Weihnachtslegende
In heiliger Nacht flogen Hand in Hand
drei Englein hinab in das jüdische Land.
Sie wollten die seligste aller Fraun
und das göttliche Kind in der Krippe schaun.
Der Stern von Bethlehem war noch wach
und strahlte mild auf das flache Dach.
Sie suchten die Pforte und fanden sie bald
und lugten wechselnd durch heimlichen Spalt.
Sie riefen und baten und klopften ganz sacht,
bis Joseph behutsam aufgemacht.
Im Stall war es dämmrig. Sie schwebten heran
und schauten den schlummernden Heiland an.
Der eine hob hoch die Ampel empor
und breitete schattend sein Flüglein davor.
Der zweite schob sanft in des Kindes Hand
ein Sternlein, gefunden am Himmelsrand.
Der dritte hat fromm vor der Krippe gekniet
und sang mit süßer Stimme ein Lied.
Da zog ein Lächeln, göttlich und licht,
über des himmlischen Kindes Gesicht.
Für alle Zukunft hat es geweiht
die Feier der heiligen Weihnachtszeit:
Die strahlende Leuchte, den Weihnachtsstern
und das fromme Lied zum Preise des Herrn.
Alice von Gaudy 1863 - 1929
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Vor dem Christbaum
Da guck einmal, was
gestern nacht ...
Friedrich Güll
Weihnachten
Die Tage kommen, die
Tage gehn ...
Gustav Hermann Kletke
Christkind
Die Nacht vor dem
heiligen Abend ...
Robert Reinick
Weihnachtslegende
Christkind kam in den
Winterwald ...
Ernst von Wildenbruch
Weihnachtslied
Es weht der Wind und
es ist so kalt ...
Franz von Pocci
Weihnachtslied
Wenn traulich mit
schimmernden Flocken ...
Ferdinand Freiligrath
Gebet zum Christkindchen
Lieb Jesulein,
süß Jesulein ...
Heinrich Bone
Gebet eines kleinen Knaben an den heiligen
Christ
Du lieber
heiger frommer Christ ...
Ernst Moritz Arndt
Vor Weihnachten
Die Kindlein sitzen
im Zimmer ...
Karl Gerok
Weihnachtslegende
In heiliger Nacht
flogen Hand in Hand ...
Alice von Gaudy

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